Die meisten Seeleute, die auf großen Pötten deutsche Häfen erreichen, kommen von weit her. Von den Philippinen, aus Indien oder der Ukraine. Legen sie in Bremerhaven an, erwartet sie an Nordschleuse 1 ein kleines Haus mit warmer Holzvertäfelung, der Seemannsclub. In der Einrichtung der Deutschen Seemannsmission gibt es weder Kommandos noch das Wummern der Maschinerie. Hier wird versucht mit Billiard, heißem Kaffee, Schokolade und Telefonkarten voller Gesprächsminuten zu ersetzen, was die Seeleute an Bord am meisten vermissen: ihre Heimat.